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Muskeln u. Nerven
Was ich Ihnen empfehle

vielleicht kann ich Sie motivieren:

Das ist gar nicht so einfach,
jemandem einen Tipp zu geben, wie er oder sie den eigenen Körper in einen Zustand bringt und auch hält, daß man beweglich, geschmeidig, kraftvoll und möglichst mit Leichtigkeit sein Tagewerk beginnt, denn jeder Mensch ist anders gebaut. Was wir aber alle gemeinsam haben ist ein relativ gleicher Knochenbau, der passiv von den Sehnen und aktiv von den parallel dazu verlaufenden Muskeln gehalten und bewegt wird.
Und da beginnt schon ein gravierender Unterschied zwischen den verschiedenen Menschen. Ein kleiner Körper hat eine ganz andere Geometrie, als ein großer Körper. Knochen und Sehnen entwickeln sich aber langsam im Laufe eines Lebens, wohingegen die Muskeln relativ schnell aufgebaut werden können und sich aber bei Nichtbenutzung auch wieder sehr schnell abbauen können, und zwar dreimal so schnell.
Halten und Bewegen.
Es gibt erst einmal zwei grundverschiedene Sorten von Muskeln.
Die glatte Muskulatur ist dazu da, um unseren Körper den ganzen Tag über aufrecht zu halten. Sie ermüdet quasi so gut wie gar nicht, und verändert sich nur auf Grund von schlechter Haltung. Sie passt sich dieser Haltung an, und der Muskel verkürzt sich dann und wird dick und fest. Das ist dann verhängnisvoll, weil
Muskeln sind oft das Bett unserer Nerven.
In einem festen Muskel wird der Nerv schon einmal gedrückt, tut weh und kann seine Nervenimpulse gar nicht mehr richtig weiterleiten. Es kommt zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen.
Was kann ich dagegen tun.
Das Beste ist, sich gerade und aufrecht zu halten; man sollte alle Bewegungen bis zum möglichen Bewegungsausmaß ausführen; auch wenn es manchmal schwerfällt und sogar ein bißchen weh tut. Beim zweiten mal geht es schon besser und tut weniger weh. Das bedeutet, daß wir unsere Muskeln ständig dehnen sollten.
Wie dehne ich meine Muskeln?
Wenn ich morgens aufstehe, sollte ich nicht sofort mit dem Gefühl, welches ich beim Aufstehen habe, mit meinem Tagewerk beginnen, sondern mich ans Fenster stellen und den Tag begrüßen. Ich strecke meine Arme gen Himmel, öffne die Handflächen so, als wollte ich die Decke meines Zimmers erreichen, und noch ein bißchen weiter mit den geöffneten Handflächen nach oben drücken. Dabei kann ich auch, wenn ich sicher stehe, etwas auf die Zehenspitzen gehen. Schauen Sie sich mein Logo an. Haben Sie nicht Lust, sich so zu fühlen. Das dauert nur jeden Tag fünf bis zehn Minuten. Wollen Sie diese Übung noch verbessern, dann nehmen Sie ein Therapieband (ein etwas zehn Zentimeter breites Gummiband aus dem Sportgeschäft oder auch von mir) Es sollte etwas 1,50 bis 2 mtr. lang sein. Stellen sie sich auf die Mitte des Bandes, und nehmen Sie die beiden Enden in jeweils eine Hand, und dann die Arme und Hände nach auswärts drehen und gen Himmel strecken. Wie schon gesagt; wenn Sie diese Übung 5-10 Minuten machen, wird es Ihnen schon bald viel besser gehen.
Also dann..... fangen Sie schon einmal an. wenn Sie genauere Anleitung haben möchten, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Bis bald.
Habe ich Rechtschreibfehler übersehen, rufen Sie mich bitte an, bevor andere sie entdecken. Sie können mich aber auch "so" anrufen, um einen Termin zu vereinbaren; z.B. für eine Beratung

Ich habe inzwischen neues Therapieband bestellt, denn das scheint offenbar für viele das ideale Trainingsgerät (geworden) zu sein. Deshalb geht es jetzt gleich weiter mit diesem leicht zu tranportierenden Therapiegerät. Man könnte es quasi immer dabei haben - wenn man es benutzen möchte, ausrollen wie einen roten Teppich und beginnen.
Aber erst einmal zu diesen anderen Muskeln, den quergestreiften. Sie bedürfen einer etwas anderen Umgehensweise, denn sie sind für kurze kräftige Bewegungen gedacht und ermüden auch relativ schnell. Sie werden bei Nicht- oder Wenigbenutzung einfach dünn und geraten aus der muskulären Balance.

Die quergestreiften Muskeln
haben ein Ringmuster aus roten Myosinfilamenten und weißen Aktinfilamenten. Man könnte sie auch die bewußte oder willentliche Muskulatur nennen. Natürlich ist es auch ein relativ bewußter Akt, sich aufrecht zu halten, aber nur relativ, denn die glatten Muskeln werden spontan aktiv und werden vom vegetativen Nervensystem innerviert. - man steht einfach so da, weil man das eben so macht.
Jedoch einen Telefonhörer in die Hand zu nehmen, oder einen Wassereimer hochzuheben, und z.B. in das Waschbecken zu gießen, ist etwas, was man geplant hat. Die Muskeln benötigen einen Nervenreiz, der aus unserem Gehirn kommt. Man nennt sie Skelettmuskulatur oder somatische Muskulatur. Wenn wir sie pflegen, machen sie mit unserem Körper, was wir wollen. Jede noch so geniale Bewegung lässt sich trainieren. Was die Muskeln dazu brauchen, ist ein harmonisches Krafttraining mit vorherigem Aufwärmen und nachfolgender Dehnung, denn das Training macht sie zwar stärker aber erst einmal unbeweglicher. Sie müssen dann wieder auf ihre ursprüngliche Länge gedehnt werden, damit sie sich bzw. uns geschmeidig bewegen können, und nicht dazu neigen, sich zu verkrampfen.
Und am besten eignet sich dazu, wie sollte es anders sein, unser neues Therapieband. Mit etwas Phantasie können sie jeden noch so kleinen oder großen Muskel damit trainieren. Machen Sie sich eine Schlaufe aus dem Band, hängen es irgendwo ein, wo es nicht rausrutschen kann, und dann dehnen sie das Band mit Hilfe Ihrer Körperkraft. Wie schon gesagt, ist Ihrer Phantasie keine Grenze gesetzt für Beine oder auch Arme. Bizepst - Trizeps - Quadrizeps - und wie sie alle heißen, sollen jetzt gegen den Widerstand des Bandes arbeiten.
(achten Sie bitte darauf, dass das Band am anderen Ende gut befestigt ist, damit es Ihnen nicht entgegenschnellt. Und wenn Sie Anleitung benötigen, rufen Sie mich an, oder kommen Sie einfach mal vorbei - am besten mit vorherigem Anruf. Und dann schaue ich mir Ihre Muskulatur z.B. während einer Massage an, und zeige Ihnen dann, wie sie die jeweilige Muskulatur aufbauen können. Egal ob es sich um Ihren Rücken mit allen Wirbelgelenken oder Ihre Arme, Beine oder Schultern handelt, so ist eine kräftige und entspannte Muskulatur der beste Schutz vor Schmerzen. Denn wie schon weiter oben erwähnt, werden die Knochen und Gelenke passiv von den Sehnen aber aktiv von den Muskeln gehalten. Und damit die Gelenke gut geführt werden, benötigen wir eine gesund entwickelte Muskelbalance bestehend aus
Agonist und Antagonist - Beuger und Strecker.
Ach, übrigens, wenn Sie Ihren quergestreiften Muskeln zu wenig Achtung schenken, werden diese einfach nur schlapp und dünn, und zwar dreimal so schnell, wie Sie sie wieder aufbauen können. - Nicht so wie die glatte Muskulatur, die, das wissen Sie schon, bei Nichtbenutzung dick, kurz und fest wird und dann die in Ihnen verlaufenden Nerven drückt.
Wenn Ihnen meine Art zu schreiben gefällt, und Sie Vertrauen zu meiner Kompetenz gefunden haben, dann lesen Sie ruhig noch ein bißchen weiter, denn
mein nächstes Thema dreht sich um die Gelenke, die es überhaupt erst möglich machen, daß die Muskeln unseren Körper bewegen können, daß unser Körper beweglich ist. Die sich gegeneinander bewegenden Knochen sind in den Gelenken mit Knorpel überzogen, damit sie gut gegeneinander gleiten. Diesen Knorpel gilt es zu schützen mit kräftigen Muskeln und....zuvor einen kleinen Abstecher ins sprachliche. Im Lateinischen heißen die Gelenke z.B. Articulatio humeri (Schulter) oder Articulatio genus (Knie) oder Articulatio coxae (Hüftgelenk). Sich articulieren ist der motorische Vorgang beim Sprechen oder auch das deutliche Sprechen. Ja und unsere Muskeln müssen auch ganz präzise Bewegungen steuern und uns auch sagen, was sie gerade gemacht haben, denn wir überprüfen das ja nicht unbedingt ständig mit den Augen. Das bedeutet, dass wir in den Gelenken gewisse
Rezeptoren haben, die uns sagen, ob z.B. der Arm oben oder unten ist, ob er gerade fest oder nur locker gedrückt wird oder selber drückt, sodass wir den exakten Gegendruck über unsere Muskeln einstellen können. Und das Ganze funktioniert quasi wie von selbst - ohne unser bewußtes Zutun.
Also müssen diese Rezeptoren auch ständig trainiert werden. Ein Kind, welches den ganzen Tag nur mit seinem Nintendo egal ob DS oder light oder Playstation beschäftigt ist, kann nicht mehr auf einem Balken balancieren oder rückwärts gehen und dabei das Alphabet aufsagen. - geht alles nicht mehr oder nur schlecht und recht. Also höchstens eine Stunde Play-PC-TV und Konsorten, aber das wissen Sie ja schon selbst.
Nun wieder zurück, zu unseren Gelenken - hochkomplizierte Organe, die im ständigen Kontakt mit unserem Gehirn stehen. Dazu nur der Begriff: Soll - Ist - Vergleich. Ich glaube es sind die Beta- u. Gammabahnen, die dem Gehirn sagen, was ist, und die Alphabahnen sagen den Muskeln, was sie mit den Gelenken bzw. Knochen machen sollen.
Was können wir machen, damit sie ein Leben lang schmerzfrei funktionieren.

Weitere Themen in Bearbeitung :

Neurologische Behandlungen wie Bobath, Voita, PNF (propriorezeptive neuromuskuläre Fascilitation), Physiotherapie im Alter (u.a. Vermeidung von Kontrakturen, antidekubitus-Lagerung eines Schlaganfallpatienten etc.), Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik und vieles mehr. Wenn Sie Fragen haben oder einen Beitrag zu meiner Homepage leisten wollen, rufen Sie mich einfach an. Sie finden mich im Aachener Telefonbuch (gelbe Seiten) unter
Physiotherapie Dammer, W. Elsassstr.29
oder auch auf der Startseite dieser Homepage

 

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