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Gelenke und Entzündung

Gelenktypen:
Schaniergelenk (Bewegung nur in eine Richtung)
Beispiele sind : Ellenbogengelenk, Kniegelenk, Unterkiefergelenk, Finger- u. Zehengelenk
Kugelgelenk (kreisförmige Bewegung)
Beispiele sind : Hüft- und Schultergelenk,
Sattelgelenk (Bewegung in zwei Richtungen)
Beispiel ist : Daumengelenk
Wir müssen auf unseren Knorpel aufpassen.
Den dürfen wir nicht verbrauchen, und das Gelenk darf sich nicht entzünden.

Eine Entzündung des Gelenks kann entstehen durch eine Stoffwechselerkrankung. Wir essen zuviel Eiweiß und der Körper kann es nicht schnell genug verarbeiten, und es wird in den Gelenken abgelagert, und es entsteht z.B. Gicht.
Oder uns ereilt eine rheumatoide Arthritis. (jede ~ itis ist eine Entzündung) oder eine bakterielle Gelenkentzündung nach Harnweg-, Darm-, oder Streptokokkeninfektion. ("reaktive Arthritiden", weiße Blutkörperchen besitzen ein bestimmtes Oberflächen-Antigen -das HLA-B27-, sodass ein um 50- bis 100fach erhöhtes Krankheitsrisiko besteht.). Letztere nennt man auch rheumatisches Fieber.
Das entzündliche Gelenkrheuma ist eine Autoimmun- Erkrankung, wobei vermutlich auch eine erbliche Veranlagung beteiligt ist. Zellen und Botenstoffe des körpereigenen Abwehrsystems arbeiten gegen das Gewebe der Gelenkinnenhaut. Diese entzündet sich, schwillt an und bildet schnell wuchernde Zellen, die dann mit der Zeit Knorpel, Knochen und andere Strukturen der betroffenen Gelenke zerstören. Das kann auch in Schüben verlaufen.
Aber ein großer Feind ist auch das Übergewicht bei nicht gleichzeitig super entwickelten Muskeln. Die exakte Führung der Knie z.B. läuft fehl und der Knorpelverbrauch steigt an bis hin zu Bewegungen von Knochen auf Knochen. Das tut weh.
Typische Symptome einer Gelenkentzündung sind Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Rötung und eine eingeschränkte Beweglichkeit des betroffenen Gelenks. Gelenkentzündungen können das Gelenk zerstören und zu dauerhaften Fehlstellungen und Behinderungen führen.

Was kann man machen? Wie sieht die Behandlung aus? Die Behandlung einer Gelenkentzündung hängt von der Ursache ab. Die Bandbreite reicht von Ruhigstellung und Kühlung sowie schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten über Gelenkspülungen bis hin zum künstlichen Gelenk.
Das Ziel der Therapie ist es, den Entzündungsprozess zu verlangsamen oder aufzuhalten, Schmerzen zu lindern und Kraft und Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten bzw. wieder zu verbessern.
Es wird ein schnell wirkender entzündungshemmender und schmerzlindernder Wirkstoff und auch ein sogenanntes Basismedikament wie Methotrexat oder Sulfasalazin eingesetzt, welches den Verlauf der Krankheit günstig beeinflussen kann. Ihre Wirkung setzt allerdings erst nach einigen Wochen bis Monaten ein. Auch Kortison-Präparate werden im Einzelfall direkt in das betroffene Gelenk gespritzt.
Neben der medikamentösen Behandlung sind physikalische Therapien (Kälte- oder Wärmeanwendungen) und physiotherapeutische Übungen sehr wichtig. Letztere helfen dabei, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten oder zu verbessern und die Muskulatur zu kräftigen. Da schließt sich wieder der Bogen zu unseren Muskeln, die einfach stark genug sein müssen und die wir relativ leicht trainieren können.
KNACKENDE GELENKE
Sollten Ihre Knie beim Treppensteigen knacken oder die Finger beim Händeschütteln - bei Vielen kracht ein Gelenk. Oft reichen schon kleinste Bewegungen aus, doch obwohl es so viele Betroffene gibt, weiß kaum einer, wodurch das Knacken wirklich entsteht, und ob Gelenkgeräuschen harmlos oder gefährlich sind. Treten zum Beispiel Schmerzen auf, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wir sind dem Phänomen der knackenden Gelenke nachgegangen.
Meistens ist das Knacken harmlos
Geräusche können in allen Gelenken des Bewegungsapparates auftreten und sind meist harmlos. Der Orthopäde sagt: "Die krachenden Geräusche sind hörbare natürliche Verschleißerscheinungen von Knorpeln und Knochen", Im schlimmsten Fall verursacht Arthrose das Knacken.
Wenn das Knacken plötzlich auftritt, zum Beispiel nach einem Sturz oder starker körperlicher Belastung, oder wenn die Gelenkgeräusche mit Schmerzen verbunden sind, sollte man sich unbedingt untersuchen lassen.
Knirschende Knie durch Meniskusschaden
Besonders oft knackt es im Knie, da die Gelenke ständig gestreckt und gebeugt werden. Beim Laufen müssen sie das eigene Gewicht abfedern und Stöße aushalten. Es können auch Probleme mit den Schleimhäuten und Sehnen, ein Meniskusschaden oder der Mangel an Gelenkschmiere in der Kniekapsel sein.
Krachende Finger schaden den Gelenken
Unter Jugendlichen ist das Knacken mit den Fingern verbreitet. Die Geräusche entstehen, wenn sich beim Überdehnen der Finger ein Vakuum bildet und die Gelenkschmiere die Kapsel nicht mehr vollständig füllt. Es werden Gase freigesetzt, die in dem Gelenk eine Blase bilden. Zerplatzt die Gasblase beim Ziehen, kracht es im Fingergelenk. Das ist nicht ganz unproblematisch, denn wer dauernd mit den Fingern knackt, schadet den Gelenken. Anders ist es bei der Wirbelsäule. Das Knacken beim hin- und herbewegen des Kopfes oder des gesamten Rumpfes kann auf muskuläre Probleme oder eine Fehlstellung der Wirbel hinweisen. Kommt noch weiches Bindegewebe hinzu, führt dies zu einer Überbeweglichkeit, also Hypermobilität, der Gelenke und das wiederholte Geknacke strapaziert unnötig die Gelenke.

Weitere Themen in Bearbeitung :

Neurologische Behandlungen wie Bobath, Voita, PNF (propriorezeptive neuromuskuläre Fascilitation), Physiotherapie im Alter (u.a. Vermeidung von Kontrakturen, antidekubitus-Lagerung eines Schlaganfallpatienten etc.), Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik und vieles mehr. Wenn Sie Fragen haben oder einen Beitrag zu meiner Homepage leisten wollen, rufen Sie mich einfach an. Sie finden mich im Aachener Telefonbuch (gelbe Seiten) unter
Physiotherapie Dammer, W. Elsassstr.29
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