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Tipps stu
Die Schulterenge bzw. -Steife

Enge zwischen Oberarmkopf und Schulterdach - chronische Reizung der Sehnenansätze und des Schleimbeutels-- ImPINGement>:


Das besondere an unserem Schultergelenk
Die Schulter ist das beweglichste große Gelenke unseres Körpers. Dadurch erhält die Hand ihren großen Bewegungsspielraum. Dies geht allerdings bei großem Oberarmkopf und vergleichsweise kleiner Gelenkpfanne auf Kosten der Stabilität. In Form gehalten wird das Schultergelenk im Wesentlichen durch die umgebenden Bänder, Gelenkkapsel, Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel. Diese sind an der Schulter – auf Grund der speziellen Anatomie – von besonderer Bedeutung. Hier entstehen die meisten Schulterprobleme und nicht etwa im Inneren des Gelenkes, also am Gelenkknorpel, wie dies beispielsweise am Knie- oder Hüftgelenk der Fall ist. Besondere Bedeutung kommt dabei der Rotatorenmanschette zu, einer Sehnenplatte als Ansatz wichtiger Muskeln am Schultergelenk. Die Rotatorenmanschette und der sie umgebende Schleimbeutel neigen nach Überlastung zur Entzündung oder zum Verschleiß oder sogar ein Riss einer Sehne. Häufig haben Schulterschmerzen aber auch ganz andere Ursachen: z. B. Verspannungszustände der Hals-Nackenregion oder gar ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule.
Diagnose -- Therapie
Schulterschmerzen können viele Ursachen haben.
Für eine gute und erfolgreiche Therapie ist die exakte Diagnose wichtig.
Es muss zuerst die Ursache des Schulterschmerzes herausgefunden werden.
Für eine dauerhafte Beschwerdefreiheit und Heilung muss die Therapie an den Ursachen angreifen.
Dies ist nur möglich, nach einer ausführlichen Anamnese, bei der die gesamte Krankheitsgeschichte des Patienten betrachtet wird – seit wann, wo, wodurch und wie es zu den Schmerzen kam, und einer gründlichen körperliche Untersuchung. Definierte Tests, die das Schultergelenk direkt betreffen, werden ergänzt durch Untersuchungen der Halswirbelsäule und der Muskulatur sowie ggf. bestimmte Nerventests. Auch apparative Untersuchungen helfen bei der exakten Diagnosestellung: Neben dem klassischen Röntgenbild haben hier insbesondere moderne Verfahren wie Ultraschall und Kernspintomographie (MRT) an Bedeutung gewonnen. Durch Letztere können neben den knöchernen Strukturen insbesondere die Schulterweichteile in nie gekannter Genauigkeit beurteilt werden. All diese gewonnenen Hinweise erlauben dem erfahrenen Arzt mit hoher Sicherheit, die Ursachen für Schulterschmerzen festzustellen und darauf basierend die entsprechende Therapie einzuleiten. Zum Stand moderner Therapiemöglichkeiten bei Schulterbeschwerden: Die Zahl von Patienten, die wegen Schulterbeschwerden einen Arzt aufsuchen, hat in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen. Einerseits ist sicherlich der erhöhte Anspruch des Menschen, auch bis ins höhere Lebensalter beschwerdefrei aktiv zu sein, dafür verantwortlich. Andererseits führt auch die eigentlich begrüßenswerte vermehrte sportliche Aktivität vieler Menschen zu Schulterschmerzen.
Therapiemöglichkeiten
So weit irgend möglich sollte bei jeder Behandlung mit möglichst sanfter Therapie eine dauerhafte Heilung herbeigeführt werden. Konservative Therapiemaßnahmen reichen von sanften physiotherapeutischen Behandlungen (Krankengymnastik, manuelle Therapie, Massage etc.) über physikalische Behandlungen (Kälte- bzw. Wärmeanwendung, Elektrotherapie etc.), Muskelaufbautraining bis hin zur Gabe von Medikamenten in Form von Salben, Tabletten oder auch Spritzen. Erst wenn es bei einigen Patienten mit diesen Möglichkeiten nicht zu einer dauerhaften Schmerzfreiheit führt, sollte überlegt werden, ob man mittels moderner minimal invasiver Operationsmethoden, namentlich der Arthroskopie weiterbehandelt. Früher erforderten die so genannten offenen Operationen große Schnitte z. B. auch durch die Muskulatur, um an die erkrankte Struktur zu gelangen. Die Nebenwirkungen: entsprechende Schmerzhaftigkeit nach der Operation und ein lang dauernder Heilungsprozess. Die Entwicklung der arthroskopischen Technik bedeutet hier einen grundlegenden Wandel. Bei arthroskopischen Operationen sind nur zwei ca. 3 mm kleine Öffnungen erforderlich, durch die jeweils eine Optik mit angeschlossener Kamera sowie feinste Operationsinstrumente eingeführt werden. So kann der Schaden am Gelenk inspiziert und unmittelbar behoben werden („Schlüssellochchirurgie“). Durch den Umstand, dass der empfindliche Weichteilmantel der Schulter bei einer arthroskopischen Operation nicht verletzt wird und, dass die geschädigten Strukturen unter besten Sichtbedingungen „repariert“ werden können, ist ein solcher Eingriff für den Patienten wenig belastend und ausgesprochen risikoarm. Für die Patienten bedeutet dies, dass fast alle Eingriffe mit nur einem kurzen stationären Aufenthalt oder sogar ambulant durchgeführt werden können. Die Erholungsphase nach dem Eingriff ist deutlich verkürzt, weil die Schulter schon sehr früh wieder mobilisiert werden kann. Eine Kernspintomographie bringt Sicherheit. Die Therapie besteht darin, diesen Raum zwischen Schulterdach und dem runden Oberarmkopf wieder zu erweitern, indem die knöchernen Anlagerungen vorsichtig abgefräst werden und/oder der z.B. chronisch entzündete Schleimbeutel unter dem Schulterdach entfernt wird.


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